UNBROKEN PROMISES 23.01.2026 – 27.02.2026 @ Galerie Hübner & Hübner, Frankfurt a.M.

Mit unbroken promises richtet Gunilla Jähnichen den Blick auf Emotion, Ausdruck und die Frage, welche Wirkung Gestik auf Betrachtende haben kann. In vielfachen Farbschichten und reduzierten Linien bewegen sich ihre Figuren zwischen Figuration und Abstraktion. Sichtbar werden dabei nicht nur menschliche Gestalten, sondern auch innere Zustände, die sich in Mimik, Gestik und Form niederschlagen.
Jähnichen interessiert, welche emotionalen Bewegungen diese Figuren auslösen – von Nähe und Zuneigung bis zu Verunsicherung und zarter Verletzlichkeit.
Der Ausstellungstitel unbroken promises verweist auf das fragile Verhältnis zwischen Erwartung und Erfüllung: Ein Versprechen trägt immer das Risiko in sich, gebrochen zu werden und doch bewahrt es die Kraft, Vertrauen zu stiften. @gunillayeah richtet einen spielerischen, zugleich präzisen Blick auf das, was wir in Linien und Flächen zu erkennen glauben und darauf, wie schnell wir in abstrahierte Zeichen etwas Menschliches hineinlesen. Text: Luise Wolff


Ausstellunsansichten Galerie Hübner & Hübner Frankfurt a.M.
upcoming – ART KARLSRUHE – 05. – 08. Februar 2026


mit Galerie Hübner & Hübner in Halle 2 / H2/G13
upcoming

Galerie Julius Neu – Hamburg
Gunilla Jähnichen – Malerei, Grafik, Skulptur
Save the date: Vernissage am 27.03.2026 um 19 Uhr
Ausstellung vom 28.03. bis 07.06.2026
erhältliche Editionen – artflash.de


Lithografie und Acrylspray auf Papier, Maße50 x 38 cm,
Auflage 20 + 5 E.A., jedes Blatt ist unikatär bearbeitet mit Acrylspray
Handgefertigter schwarz gebeizter und gewachster Ahorn-Holzrahmen, Außenmaße ca. 55,2 x 43,0 cm, inkl. 10mm Distanzleiste, das Werk ist hochgestellt montiert, mit Normalglas sowie rückseitiger Aufhängung (Auf Wunsch auch mit Museumsglas)
ARTIST STATEMENT
Ich beschäftige mich in meiner figurativen malerischen Arbeit mit Emotionen, die sich in Mimik und Gestik zeigen. Ich spiele mit naiv vereinfachten Darstellungen, um auf verführerische Weise einen Zugang zur Komplexität zu schaffen. Aus mehrschichtigen, oft leuchtend transparenten Farbflächen, Linien und Verläufen forme ich meine Figuren und Wesen, die zwischen Figuration und Abstraktion changieren. Als Synästhetikerin haben Farben für mich ein Eigenleben. Ihre Qualitäten sowie unterschiedliche Methoden des Auftragens nutze ich spielerisch im Sinne des Animismus. Linien und Flächen entwickeln so ein Eigenleben. Im Zusammenspiel entsteht für die Betrachtenden eine beseelte Figur. Es geht mir darum, emotionale Zustände und die Komplexität von Beziehungen auf einer intuitiven Ebene zu vermitteln.
